Musiktherapie in meiner Praxis in Berlin Prenzlauer Berg – mit Tönen ausdrücken, was sich nicht in Worte fassen lässt.
Für wen ist Musiktherapie sinnvoll?

Kennen Sie die Erfahrung, dass Sie Ihr Erleben mit jemandem teilen möchten, Worte aber nicht ausreichen, um es auszudrücken? Vielleicht haben Sie auch schon einmal eine Gesprächstherapie gemacht und mussten feststellen, dass Sie ab einem bestimmten Punkt mit Reden allein nicht weitergekommen sind.
Sie möchten tiefer einsteigen und mehr ins Erleben kommen, statt nur über sich und Ihre Probleme nachzudenken, damit die Therapie nachhaltig wird?
Dann könnte Musiktherapie die geeignete Unterstützung für Sie sein.
Musiktherapie nutzt die Musik als Sprache
Töne, Klänge und Rhythmen sprechen unser Inneres auf eine ganz besondere Weise an. Unsere Lieblingsmusik löst angenehme Gefühle in uns aus. Eine altbekannte Melodie berührt uns emotional. Ungewohnte Klänge können uns neugierig machen oder auch abstoßen.
Wir reagieren spontan und unwillkürlich auf Musik, denn die Welt der Töne ist tief in uns verankert, tiefer als die der Worte. Ihre Signale müssen nicht erst kognitiv entschlüsselt werden; sie wirken ganz direkt auf uns. Wir haben sie auch früher kennengelernt:
Musik ist in uns allen

Es sind dieselben Elemente, aus denen auch die Musik besteht. Deshalb wirkt diese so unmittelbar auf uns und deshalb gibt es keinen Menschen, der nicht musikalisch wäre.
Musiktherapie ist Kommunikation

Nur sind wir uns dessen nicht bewusst, da wir uns meist auf den Inhalt des Gesprochenen konzentrieren. Wir sind so sehr mit dem Inhalt identifiziert, dass wir ihn oftmals für die Realität halten.
Dabei sind die Art und Weise, wie wir sprechen, der Klang unserer Stimme sowie Betonungen und Pausen oft viel aussagekräftiger. Sie enthalten wesentliche Hinweise auf die Bedeutung des Gesagten.
Musik wirkt auf unser Nervensystem
Beobachten Sie einmal genau, was geschieht, wenn Sie Ihre Lieblingsmusik hören: Beruhigt sie Sie eher oder steigt Ihr Erregungsniveau? Welche Gefühle tauchen dabei in Ihnen auf? Welche Stücke suchen Sie sich in welchen Situationen aus? Auch das eigene Musizieren wirkt auf unser Nervensystem.
In der Musiktherapie nutze ich diese Aspekte, um Sie in Ihrer Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, zu unterstützen. Ich verstehe die Musiktherapie als eine sinnvolle nonverbale Ergänzung zur Arbeit mit dem Nervensystem – Somatic Experiencing (SE)®. Ausgehend von Ihren Bedürfnissen improvisieren wir mit den verschiedensten Instrumenten und mit unserer Stimme. Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch, denn jeder Ton drückt aus, was im Moment da ist – und das ist willkommen und darf sein.
Musiktherapie ist Spielen und Erkennen

Was wir mit Worten noch nicht genau fassen können, kann im Spiel mit den Tönen deutlicher werden. So kann Ihnen bewusster werden, auf welche Art und Weise Sie kommunizieren und wie Sie Ihre Beziehungen zu anderen Menschen gestalten. So kann klarer werden, welche Muster Sie dabei gelernt haben und womit Sie unzufrieden sind.
Und schließlich können wir herausarbeiten, was Sie verändern möchten, und im gemeinsamen Spiel ausprobieren, welche Veränderungen hilfreich sind. In diesem lebendigen Prozess begleite ich Sie und gebe Ihnen die Unterstützung, die wir auf unserem Weg manchmal brauchen, um persönlich zu wachsen und zu werden, wer wir eigentlich sind.


